Portrait

Mein Leben lang beschäftige ich mich mit der Ergründung der Essenz des Lebens. Manchmal nennen wir es Licht, manchmal Liebe, vielleicht sogar Gott. Diese Essenz ist unsichtbar und dennoch ist sie fühlbar, sichtbar auf einer anderen Ebene. Meine künstlerische Arbeit widmet sich der Vermittlung dieser Essenz.

Wie lässt sich die Energie dieser Essenz so abstrakt wie möglich, aber so klar wie möglich darstellen? So berührend wie möglich, ohne gefühlsselig zu sein? So still und wesentlich wie möglich, ohne bedeutungslos und trivial zu sein? Das ist die Gratwanderung des Paradoxen, auf der ich zu balancieren versuche.

Als ausgebildete Jazzmusikerin habe ich meistens die Musik als meinen künstlerischen Ausdruck verwendet, später zunehmend den Ausdruck über das Schreiben von Poesie und seit einigen Jahren auch mit bildnerischen Gestaltungsmitteln.